Fotorallye – Schön war’s

Am Samstag ging es los. Die Fotorallye. Im Cafe Bla Bla trafen sich um 10.00 Uhr 20 Teilnehmer am Projekt. Neben den Veranstaltern von unserem Verein waren Afghane und Syrer beteiligt. Leider waren Teilnehmer aus Syrien leider sehr wenig von der Idee angetan. Umso mehr danken wir denen die trotzdem den Weg zu uns gefunden haben. Zuerst stellten die Teilnehmer sich vor und dann gab es eine kurze Einweisung im die Idee des Projektes. Die Gruppen wurden gelost und die Themen verteil. Hierbei wurden verschiedenen Aufgaben gestellt um Frankfurt zu erkunden und aus anderen Perspektiven zu sehen. Hierzu gehörten Aufgaben wie: Was ist dein Lieblingsort in Frankfurt, was ist typisch Deutsch, wo holt sich die Natur die Stadt zurück, eine gute Tat und aus alt mach neu. Hierzu wurde alles verwendet was es gibt. Gewollter Nebeneffekt war, das sich die Teilnehmer kennen lernen und ins Gespräch kommen. Netzwerke bilden und von einander lernen.Von der Spiegelreflexkamera über Handy und Polaroid – Kamera bis zum analogen Wegwerfgerät. Es war faszinierend zu sehen, wie schnell die Entwicklung vorangeht. Es war für viele schlicht nicht zu verstehen, das man in manchen Geräten eben nicht einfach löschen und neumachen kann. Ja das es Geräte gibt, bei denen man nicht sieht, wie das Bild aussieht.

Besonders die Polaroid Fotografie hat es allen irgendwie angetan. Klick –  surr — Bild. Nur blöd, wenn man nach dem ersten Foto das Bild eine halbe Stunde wedelt und dann feststellt, das das erste „Bild“ das rauskommt die Schutzfolie ist :-D. Die Gruppen, bunt gemischt nach Nationalitäten (soweit das möglich war) zogen los und trafen sich nach 2 Stunden mit den Ergebnissen ihrer Arbeit wieder. Ein Teil kümmerte sich um die Digitalisierung der Bilder und den Ausdruck ein Teil um die Versorgung. Schön war’s und als wir um 17.00 Uhr fertig waren, waren alle irgendwie kaputt. Hier gibt es einen Auszug der  Bilder die  rund um die Rallye geknipst wurde.

 

Gefördert durch das MASGF des Landes Brandenburg und die Landesintegrationsbeauftragte

 

 

Projekt „Zuckertüten-Werkstatt“ 🍭

Heute war es endlich soweit – gemeinsam mit Kindern und ihren Eltern bastelten wir Zuckertüten für die diesjährige Einschulung.

Im Vorfeld informierten wir über diverse Communitys und Flyer über den Ablauf des Einschulungstages und über den Brauch der Schultüte in Deutschland. Darüber dass an diesem Tag jedes Kind in Deutschland eine eigene Schultüte bekommt und den ersten Schultag damit in süßer Erinnerung behalten soll. Das Basteln übernahmen die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern, unseren Vereinsmitgliedern und weiteren freiwilligen Helfern und ließen ihrer Kreativität dabei freien Lauf. Herausgekommen sind ganz individuelle Tüten für die zukünftigen Erstklässler, die auch gleich vermuten ließen, wo die Interessen der Kinder liegen. Auch für Geschwisterkinder wurden Zuckertüten gebastelt.

Wir freuen uns über die große Resonanz. Es war sehr schön und rührend, in die begeisterten Kindergesichter zu blicken, den Stolz in Ihren Augen, als die eigene Schutüte von anderen bewundert wurde. Durch solche glücklichen Erfahrungen werden Traditionen weitergegeben, denn jedes dieser Kinder trägt nun auch ein Stückchen unserer Kultur im Herzen. Und das ist Integration.

Vielen Dank an alle unsere Helfer, die dies möglich gemacht haben!

Gefördert durch:

Zuckertütenwerkstatt

Einladung

zur Zuckertüten-Werkstatt

Liebe Eltern !

Bald wird Ihr Kind ein Schulkind, es kommt in die erste Klasse. Die Einschulung ist ein großer und sehr wichtiger Schritt im Leben Ihres Kindes. Für die Kleinen ist es etwas ganz Besonderes. In diesem Jahr ist in Brandenburg am 2. September Einschulung. In Deutschland wird dieser Tag in der Schule gefeiert. Die festlich gekleideten Kinder treffen sich mit ihren Schulmappen auf dem Rücken in der Schule und werden von den älteren Schülern mit einem Programm begrüßt. Von den Eltern und Großeltern bekommen die Schulanfänger eine Zuckertüte geschenkt. Die Zuckertüte gehört für Schulanfänger zu den wichtigsten Dingen am Einschulungstag.

 

Zusammen mit der Lehrerin und den anderen Kindern der Klasse werden die Kinder fotografiert. Alle zeigen stolz ihre Zuckertüten. Nach der Feier in der Schule gehen die Kinder mit ihren Eltern nach Hause. Viele Familien machen eine Einschulungsparty. Zuhause dürfen die Kinder ihre Zuckertüte öffnen. Die Zuckertüte kann man fertig kaufen und mit Süßigkeiten und/oder kleinen Geschenken befüllen. Manchmal wird die Zuckertüte im Kindergarten oder mit den Eltern zuhause gebastelt. Wir basteln mit euch zusammen eure eigenen Zuckertüten! Für alle interessierten Eltern und ihre Schulanfänger bieten wir an, eine Zuckertüte selbst zu basteln.
Wir treffen uns am 16. Juli 2017 von 10 – 18 Uhr am Brückenplatz (Cafe Blabla, Carl-Philip- Emanuel-Bach- Straße). Wer möchte, kann seine eigene Schere, bunte Bilder oder Glitzermotive für seine persönliche Zuckertüte mitbringen.

 

Gefördert durch:

Unterstützung beim Deutschlernen

Gute Sprachkenntnisse gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen, um geflüchtete Menschen erfolgreich in Schule, Beruf und in den Alltag zu integrieren. Dies möchten wir weiterhin zum Anlass nehmen und auf ein weiteres Angebot unseres Vereins aufmerksam machen.

Flüchtlinge, die Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache suchen und kostenfrei Deutsch üben wollen, finden uns am Dienstag, den 23.05.2017 ab 16:00 Uhr in der Studierendenmeile (Großen Scharrnstraße 20a  in der 1.Etage – bitte klingeln).

Ab dem  29.05.2017 sind  wir dort regelmäßig jeden Montag und Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr anzutreffen.

Unterstützung beim Deutschlernen

Gute Sprachkenntnisse gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen, um geflüchtete Menschen erfolgreich in Schule, Beruf und in den Alltag zu integrieren. Dies möchten wir weiterhin zum Anlass nehmen und auf ein weiteres Angebot unseres Vereins aufmerksam machen.

Flüchtlinge, die Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache suchen und kostenfrei Deutsch üben wollen, finden uns am Dienstag, den 23.05.2017 ab 16:00 Uhr in der Studierendenmeile (Großen Scharrnstraße 20a  in der 1.Etage – bitte klingeln).

Ab dem  29.05.2017 sind  wir dort regelmäßig jeden Montag und Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr anzutreffen.

Urteil zu Rechtsbehelfsbelehrung

Hinweis: Das Urteil hat keine Allgemeingültigkeit, stellt aber eine neue Entwicklung in der Rechtsprechung zu Asylangelegenheiten dar.

 

Verwaltungsgerichtshof  25.04.2017 Az. A 9 S 333/17

Rechtsbehelfsbelehrung in Bescheiden des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge unrichtig

Datum: 25.04.2017

Kurzbeschreibung:

Mit Urteil vom 18. April 2017 hat der Verwaltungsgerichtshof in einem Asylrechtsstreit entschieden, dass die Rechtsbehelfsbelehrung, die das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ablehnenden Asylbescheiden regelmäßig beifügt, „unrichtig“ im Sinne der Verwaltungsgerichtsordnung ist.

 

Zur Begründung hat der 9. Senat des Verwaltungsgerichtshofs ausgeführt:

Entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts Stuttgart sei die Klage zulässig, obwohl sie nicht innerhalb der nach dem Asylgesetz maßgeblichen Frist von einer Woche erhoben worden sei. Denn diese Frist werde nur im Fall einer ordnungsgemäßen Rechtsbehelfsbelehrung in Gang gesetzt. Da die dem angefochtenen Bescheid beigefügte Rechtsbehelfsbelehrung jedoch unrichtig erteilt worden sei, sei die Klageerhebung gemäß § 58 Abs. 2 Satz 1, 1. Halbsatz VwGO innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe zulässig gewesen. Diese Frist habe der Kläger eingehalten.

Eine Rechtsbehelfsbelehrung sei auch dann unrichtig im Sinne des § 58 Abs. 2 VwGO, wenn sie geeignet sei, bei dem Betroffenen einen Irrtum über die formellen oder materiellen Voraussetzungen des in Betracht kommenden Rechtsbehelfs hervorzurufen und ihn dadurch abzuhalten, den Rechtsbehelf überhaupt, rechtzeitig oder in der richtigen Form einzulegen. Die dem angefochtenen Bescheid des Bundesamts beigefügte Rechtsbehelfsbelehrung weise eine derartige Unrichtigkeit auf. Denn dort heiße es u.a., dass die Klage „in deutscher Sprache abgefasst sein“ müsse. Mit dieser Formulierung sei die Rechtsbehelfsbelehrung geeignet, bei dem Betroffenen den Eindruck zu erwecken, dass die Klage gegen den Bundesamtsbescheid bei dem Verwaltungsgericht schriftlich eingereicht werden müsse und dass der Betroffene selbst für die Schriftform zu sorgen habe. Dies stehe aber in Widerspruch zu § 81 Abs. 1 Satz 2 VwGO, wonach die Klage beim Verwaltungsgericht auch zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle erhoben werden könne. Mit der Regelung solle dem Kläger der Rechtsschutz erleichtert werden, wenn er aus in seiner Person liegenden Gründen, etwa auch mangels hinreichender Kenntnis der deutschen Sprache, den Weg zum Gericht vorziehe. Die vom Bundesamt gewählte Formulierung erschwere dem Betroffenen demgegenüber die Rechtsverfolgung in einer vom Gesetz nicht gewollten Weise.

In der Sache hatte die Klage jedoch keinen Erfolg. Der Verwaltungsgerichtshof konnte nicht feststellen, dass der Kläger einen Anspruch auf Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft, auf Anerkennung als Asylberechtigter, auf die Gewährung subsidiären Schutzes bzw. auf die Feststellung eines nationalen Abschiebungsverbots hat. Im Ergebnis wurde die Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts deshalb zurückgewiesen.

Die Revision wurde nicht zugelassen. Gegen die Nichtzulassung der Revision kann binnen eines Monats nach Zustellung des Urteils Beschwerde zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt werden (Az. A 9 S 333/17).

http://vghmannheim.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/Rechtsbehelfsbelehrung+in+Bescheiden+des+Bundesamts+fuer+Migration+und+Fluechtlinge+unrichtig/?LISTPAGE=1213200

Ausbildung im Gastrobereich

Interessante Links zur Berufsausbildung, Existenzgründung und und und

Die Redaktion von Gastrozentrale hat folgende interessante Inhalte zu den Themen „Ausbildung und Existenzgründung in der Gastro-Branche“ zusammengestellt, die Geflüchteten die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern soll:

https://www.gastrozentrale.de/blog/existenzgruendung-gefluechtete/

https://www.gastrozentrale.de/blog/ausbildung-beschaeftigung-asylbewerber/

https://www.gastrozentrale.de/blog/ethno-kueche/

Alltagsrassismus – Was verbirgt sich dahinter?

CUCHA – Cultural Challenges. Fairness und Verantwortung in unseren Kommunen

Alltagsrassismus – Was verbirgt sich dahinter? am 11.04.17 in Frankfurt Oder

mit Natasha A. Kelly, Autorin und Dozentin

Weiße Menschen können mit dem Bus fahren, ohne dass ihnen in die Haare gefasst wird. Sie können einkaufen gehen, ohne dass sie Komplimente für vermeintlich gute Deutschkenntnisse bekommen. Sie werden nicht gebeten, etwas vor zu singen oder zu tanzen und sie werden nicht gefragt wo sie denn eigentlich wirklich herkommen. Dabei geht es nicht allein um Hautfarbe oder Herkunft, sondern um ausgrenzende, benachteiligende oder auch begünstigende Strukturen in einer Gesellschaft. Mit der Kommunikationswissenschaftlerin Natasha A. Kelly diskutieren wir darüber in welchen Situationen sich Alltagsrassismus zeigt. Welche individuellen und strukturellen Ausprägungen hat er? Welche Rolle spielen Vorurteile und Macht? Welche Bezüge zum Kolonialismus gibt es in unserem Sprachgebrauch? Was kann man gegen Alltagsrassismus tun? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und unserem Gast sprechen.

Natasha A. Kelly, ist promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und Panafrikanistin. Sie hat an zahlreichen privaten und staatlichen Einrichtungen in Deutschland und Österreich gelehrt und referiert. Zudem ist sie in diversen gesellschaftskritischen Projekten engagiert. Derzeit ist sie im Kunstbereich tätig und im Mai 2016 ist ihr Buch „Afrokultur – der Raum zwischen gestern und morgen“ erschienen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Um eine Anmeldung zu Planungszwecken unter anmeldung@boell-brandenburg.de wird gebeten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Anti- Rassismus Referat des AStA der Europa-Viadrina Universität statt.

Veranstaltungsort:
Europa- Universität Viadrina

Raum 03, Auditorium Maximum (AM)
(Logenstraße 4, 15230 Frankfurt Oder)

Veranstaltungsdatum:

11. April 2017 von 18.15 Uhr – 20.15 Uhr

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes CUCHA – Cultural Challenges. Fairness und Verantwortung in unseren Kommunen“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg in Kooperation mit dem Anti- Rassismus Referat des AStA der Europa-Viadrina Universität statt und wird mit Mitteln aus den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.